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September 2016 | Hotels als neue Leidenschaft

Mit dem Run auf deutsche Immobilien sind auch hiesige Hotels ins Visier von Investoren aus aller Welt geraten. Galten diese Immobilien früher für die meisten als zu riskant, so erwarben Investoren allein im ersten Halbjahr 2016 auf dem deutschen Markt Hotels im Wert von mehr als zwei Milliarden Euro. Das sind 35 Prozent mehr als im selben Zeitraum des Vorjahres. „Hotels sind mittlerweile eine eigenständige Asset-Klasse auf dem deutschen Anlagemarkt“, bestätigt Gordon Gorski, Geschäftsführer der HOCHTIEF Projektentwicklung GmbH. „Vor allem institutionelle und private Investoren greifen gerne zu."

Das Handelsblatt gibt einen Überblick über die Marktsituation: Das Transaktionsvolumen in den ersten sechs Monaten bedeutet einen neuen Halbjahresrekord, der sich sehen lassen kann. Denn zwischen 2006 und 2015 wurden pro Halbjahr im Schnitt gerade einmal 764 Millionen Euro in deutsche Hotelgebäude investiert. Inzwischen haben auch die großen offenen Immobilienfonds und Versicherungen ihre Liebe zur Hotelimmobilie entdeckt. Die Commerz Real beispielsweise erwarb von HOCHTIEF Projektentwicklung mit Height3 innerhalb der Quartierentwicklung Hamburg Heights auf der sogenannten Spiegel-Insel in Hamburg ein Adina Vier Sterne Apartment Hotel für ihren Offenen Immobilienfonds hausInvest. Selbst risikoscheue Pensionskassen legen sich heute Hotels in ihr Immobilienportfolio. Der Grund: „Die Rendite liegt 50 bis 100 Basispunkte über vergleichbaren Bürorenditen. Das macht die Beimischung von Hotels für Fonds attraktiv“, erläutert Gorski.

Zurzeit realisiert HOCHTIEF Projektentwicklung neben den Height3 drei weitere Hotels – Height4 als Premier Inn ebenfalls auf der Spiegel-Insel, das Capri by Fraser in Berlin sowie ein Budget Design Hotel der Marke Motel One in Köln. Alle drei Hotels wurden vom jeweiligen Betreiber gekauft. Ein Trend, wie Gorski berichtet: „Immer mehr ausländische Marktteilnehmer drängen auf den deutschen Markt, vor allem unter dem strategischen Gesichtspunkt, sich unbedingt dort einen Standort zu sichern. Sie treten mittlerweile nicht nur als Betreiber, sondern auch als Investoren auf.“ Der Hotel-Markt, einst verpönt, ist für Investoren also attraktiv geworden.

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